06.12.2016

Was bringt das Jahr 2017?

2017 in der Elektrobranche 5 Antworten von EM Mitarbeitern

Das Jahr 2016 neigt sich dem Ende zu. Schlagworte wie zum Beispiel Digitalisierung, E-Mobilität, Energieeffizienz, Smart Home und Gebäudeintelligenz sind in vieler Munde. Neue Technologien beginnen, unseren Alltag zu verändern. Schauen wir nach vorne: Fünf EM Mitarbeiter sagen, was sie im Jahr 2017 erwarten.

Roberto Weichelt, EM e-mobility Spezialist: E-Mobilität hat erst angefangen

Wir haben 2016 gesehen, wie das Thema E-Mobilität an Fahrt aufnimmt und die Fahrzeuge ohne Zweifel alltagstauglich geworden sind. Das war aber erst der Anfang. Für den Elektroinstallateur wird ganz wichtig, dass 2017 bei Neubauten oder Sanierungen die E-Mobilität mindestens vorbereitet wird. Das ist ganz einfach mit einem ausreichenden Leerrohr an den möglichen Standort einer Ladestation erledigt. Auch das für die Verlängerung der Reichweite wichtige Netz von Schnellladestationen wird in der Schweiz 2017 kräftig wachsen. Nicht zuletzt werden wir durch die Verknüpfung von Photovoltaik-Anlagen, Puffer-Speichern und Ladestation neue Konzepte sehen.

Willi Wild und Roberto Weichelt

Willi Wild, EM ecowin Berater: Das Bewusstsein für Stromverbrauch nimmt zu

Unsere Welt wird immer digitaler und vernetzter, es gibt immer mehr Geräte, die Strom verbrauchen. Da ist es wichtig, jedes noch so kleine Teil zu optimieren. LEDs sind ein gutes Beispiel für Energieeffizienz. Eine Umrüstung zahlt sich hier bereits nach kurzer Zeit aus und wird auch 2017 von vielen Betrieben angegangen werden. Die Stromerzeugung wird mit der Kombination aus Photovoltaik und Pufferspeichern dezentraler, flexibler und damit effizienter. Auch intelligente Steuerungen tragen dazu bei, den Energieverbrauch weiter zu senken.

Daniel Mohr, Category Manager: Die Nachfrage nach Smart Home Produkten wird steigen

Die Anbieter haben die Bedürfnisse erkannt und umgesetzt. Smart Home Technologie muss einfach zu integrieren, zu bedienen und auch nachzurüsten sein. Die Einfachheit und Nutzerorientierung steht im Mittelpunkt. Wiederkehrende Handlungen wie das Öffnen und Schliessen von Storen sollen automatisierbar sein. Im Sinne der Sicherheit soll überwacht und Anwesenheit simuliert werden können. Je nach Gebäude sind die Anforderungen aber unterschiedlich. Es gibt mittlerweile entsprechend verschiedene, ausgereifte Lösungen – von ganz einfachen bis hin zu sehr komplexen Systemen, die ganze Gebäude vollständig steuern. Die Nachfrage nach Smart Home Produkten wird sicher steigen.

René Etter, Category Manager: Digitalisierung der Kommunikation

Die Swisscom als grösster Schweizer Telekomunikationsanbieter stellt 2017 analoge Telefonanschlüsse endgültig ein. Sie setzt voll auf VoIP-Telefonie. Tatsächlich steht diese Umstellung stellvertretend für einen viel bedeutenderen Wandel: Zukünftig führt eine Internet- statt einer Telefonleitung in jedes Haus. Diese kann flexibel für jegliche digitale Kommunikation und andere Anwendungen genutzt werden. 2017 wird unter dem Stichwort „IOT“ (Internet of things) weitere Möglichkeiten bringen, die das nutzen.

Lorenzo Rizzo, Lichtplaner: Licht ist mehr als nur hell

Man hängt eine Lampe einfach in die Mitte eines Raumes und es ist hell. So einfach ist es aber nur theoretisch, und die Erwartungshaltung wird immer höher. Man möchte, dass man genügend Licht zum Arbeiten hat, Bilder an der Wand in Szene setzen, Menschen den Weg zeigen oder Stimmungen erzeugen. Das sind völlig verschiedene Anforderungen. Und man sieht immer häufiger, dass es nicht zuletzt dank der LED-Technologie umsetzbar ist. Ich freue mich darauf, auch nächstes Jahr die Kunden von EM Elevite bei der Planung solcher Herausforderungen zu unterstützen.

Lorenzo Rizzo, Lichtplaner bei EM Elevite

EM ecowin

Save energy – save money

EM lanciert die EM ecowin Initiative. Mit jährlichen Fördergeldern in der Höhe von 1 Million Franken setzt EM ein starkes Zeichen zugunsten von effizienten Stromsparmassnahmen.

EM e-mobility

E-Mobilität in der Schweiz

Elektrisch angetriebene Autos werden alltagstauglich. Wie geht es weiter? Ausserdem sagen wir Ihnen, wie Sie als Elektroinstallateur vom Boom der E-Mobilität profitieren können.