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  3. Einladende Atmosphäre und intuitive Wegführung in der Tal- und Bergstation Zermatt

Beleuchtung in der Höhe – die Herausforderungen durch Kälte und Wind

Massgeschneidertes Lichtleitsystem für die Zermatter Bergbahnen AG: Orientierung und Sicherheit für Gäste, Einheimische und Mitarbeitende

Im Rahmen ihrer stetigen Weiterentwicklung realisierte die Zermatt Bergbahnen AG eine Ersatzanlage für die in die Jahre gekommene Pendelbahn Zermatt-Furi. Dazu gehörte auch die Sanierung der bestehenden Beleuchtungsanlage. Ein neues Beleuchtungskonzept mit einem speziell angefertigten LED-Band führt die Gäste nun intuitiv durch die beiden Bergbahnstationen.

17.04.2025
EM Licht Referenzprojekte «Industrie»
Die Zermatt Bergbahnen AG erhalten eine individuelle Beleuchtung, die Wind und Kälte standhält.

Aussergewöhnliche Lichtlösungen für einen besonderen Standort auf 1'620 m und 1'867 m Höhe

Die klimatischen Bedingungen in der Bergregion stellen hohe Anforderungen an die Qualität der Beleuchtung: Sie muss Wind und Kälte standhalten, eine lange Lebensdauer aufweisen, möglichst wartungsarm sein und dabei die Designanforderungen des Bauherrn erfüllen. Die von EM Licht vorgeschlagenen Leuchten haben sich bereits auf dem Klein Matterhorn auf 3'883 m ü. M. bewährt. Sie integrieren sich in die moderne und funktionale Architektur und übernehmen mehrere Funktionen: normgerechte Beleuchtung, Besucherführung und Gästeleitsystem, Betonung der aussergewöhnlichen Höhe und Architektur, Gewährleistung von Sicherheits- und Wartungsbeleuchtung.

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Lichtleitsystem in der Talstation schafft mehr Komfort, Atmosphäre und Sicherheit für die Gäste

Die Talstation Schluhmatte wurde komplett erneuert und modernisiert und mit einem neuen Verwaltungsgebäude erweitert. «Unsere Gäste sollen sich wohl, willkommen und sicher fühlen», wünschte sich Kurt Guntli, Leiter Elektrotechnik und stellvertretender Geschäftsführer der Zermatt Bergbahnen AG. Die EM Lichtplanerinnen und Lichtberater erarbeiteten ein innovatives Beleuchtungskonzept, das eine einladende Atmosphäre für die Gäste schafft und für eine höhere Lichtqualität, Sicherheit und Effizienz sorgt. Die hierfür eigens entwickelten Sonderleuchten leiten die Besucherinnen und Besucher vom Eingang zu den Kassen, danach zu den Schliessfächern und schliesslich zu den Gondeln. Die geschwungenen, filigranen LED-Bänder sind das zentrale Element der Talstation und erfüllen den Kundenwunsch, die Gäste mittels Lichtarchitektur zu führen. Das LED-Leitsystem bietet Orientierung, sodass zusätzliche Wegweiser nicht mehr nötig sind.

Speziell angefertigte LED-Bänder dienen als Lichtleitsystem und führen die Gäste durch die Talstation.
Speziell angefertigte LED-Bänder dienen als Lichtleitsystem und führen die Gäste durch die Talstation.
Die geschwungenen, filigranen LED-Bänder sind das zentrale Element der  Talstation.
Die geschwungenen, filigranen LED-Bänder sind das zentrale Element der Talstation.
Die Lichtbänder führen zu den Kassen und zu den Gondeln.
Die Lichtbänder führen zu den Kassen und zu den Gondeln.
Auch der Raum mit den Schliessfächern wird mit geschwungenen LED-Bändern beleuchtet.
Auch der Raum mit den Schliessfächern wird mit geschwungenen LED-Bändern beleuchtet.
Die Abhängungen der LED-Bänder wurden vor Ort zugeschnitten, um sie  optimal an die jeweilige Deckensituation anpassen zu können.
Die Abhängungen der LED-Bänder wurden vor Ort zugeschnitten, um sie optimal an die jeweilige Deckensituation anpassen zu können.

Funktionalität und Sicherheit auf der Bergstation – zu jeder Tages- und Nachtzeit

Auf der Bergstation sind die Bedingungen noch herausfordernder: Die neue Beleuchtung muss nicht nur Höhe, Kälte und Wind standhalten – sie sollte auch die besondere Architektur inszenieren. Die Mitarbeitenden der Bergbahn sind rund um die Uhr im Einsatz, auch nachts, um die Pisten für die Gäste vorzubereiten. Eine gute und gleichmässige Grundhelligkeit schafft Sicherheit und Orientierung und erleichtert die Arbeit am Berg. Die Bergstation Furi wurde komplett auf LED umgerüstet: Nebst ihrer Aufgabe als Funktionsbeleuchtung hebt sie auch die beeindruckende Architektur hervor. Die eingesetzten Industriestrahler, von denen jeweils einer nach oben und einer nach unten gerichtet ist, sorgen für eine homogene Ausleuchtung der Gondel-Ein- und Ausfahrt und betonen die imponierende Holzkonstruktion.

Die technischen Räume, die sich über vier Etagen erstrecken, sind mit einem flexiblen Schienensystem und Feuchtraumleuchten ausgestattet. Rundleuchten mit Bewegungsmelder erhellen die Treppenhäuser.

Die eingesetzten Strahler halten auch der Kälte und dem Wind auf der  Bergstation stand.
Die eingesetzten Strahler halten auch der Kälte und dem Wind auf der Bergstation stand.
Die eingesetzten Industriestrahler, von denen jeweils einer nach oben und einer nach unten gerichtet ist, sorgen für eine homogene Ausleuchtung  der Gondel-Ein- und Ausfahrt.
Die eingesetzten Industriestrahler, von denen jeweils einer nach oben und einer nach unten gerichtet ist, sorgen für eine homogene Ausleuchtung der Gondel-Ein- und Ausfahrt.
Die beeindruckende Holzkonstruktion wird durch die Strahler optimal in Szene gesetzt.
Die beeindruckende Holzkonstruktion wird durch die Strahler optimal in Szene gesetzt.
Eine gute und gleichmässige Grundhelligkeit schafft Sicherheit und Orientierung
Vor allem für die Mitarbeitenden, die nachts die Pisten präparieren, schafft eine gute und gleichmässige Grundhelligkeit Sicherheit und Orientierung.
Gute Grundhelligkeit
In den Bergen wird es im Winter schnell und früh dunkel. Eine gute Grundhelligkeit ist für einen Betrieb, dessen Mitarbeitende auch in der Nacht arbeiten, unerlässlich.
Flexible Schienensysteme
Die technischen Räume sind mit flexiblen Schienensystemen ausgestattet.

Das zur Winterdestination Zermatt passende Leuchtendesign

Sowohl in der Tal- als auch in der Bergstation ist Holz ein wichtiges Baumaterial und die Farbe Blau ein dominantes Gestaltungselement. Um einen Mehrwert für die nationalen und internationalen Gäste zu schaffen, sollte das Leuchtendesign zur Station passen, die Architektur betonen und einen Beitrag zur Nachhaltigkeit leisten. Die schmalen LED-Profile schaffen mit 4000 K eine angenehme Atmosphäre und machen mit der blauen Farbgestaltung das Wintererlebnis perfekt. Das Zermatt-Bergbahnen-Blau nimmt Bezug auf die Berge, den Schnee und den Gletscher. Die geschwungenen Lichtlinien sind Skischwüngen und dem Verlauf der Gondelführung nachempfunden. Diese Designelemente widerspiegeln somit die Winterdestination Zermatt auch in der Beleuchtung.

Die LED-Bänder wurden vor Ort zugeschnitten, damit sie optimal passen

Sämtliche Leuchten sind DALI-fähig und können über eine tageslichtabhängige Steuerung gedimmt werden. Das effiziente Lichtkonzept schafft eine höhere Lichtqualität für die Gäste und die Mitarbeitenden und reduziert den Wartungsaufwand und den Verbrauch. Die Abhängungen der LED-Bänder wurden vor Ort zugeschnitten, um sie optimal an die jeweilige Deckensituation anpassen zu können. So konnten Differenzen zwischen Bestandsgebäude und Neubau ausgeglichen und die Durchgängigkeit des LED-Bands gewährleistet werden.

Beleuchtungssanierung bei laufendem Betrieb: Kundennähe zählt

Die grösste Herausforderung bei diesem Projekt lag im Umbau bei laufendem Betrieb. Die beliebte Bergdestination blieb während der gesamten Umbauphase geöffnet – die Gewährleistung des Betriebs und die Sicherheit der Gäste waren oberste Priorität. Yannick Tscherrig, EM Lichtberater, und Kurt Guntli waren in ständigem Austausch und koordinierten die Abstimmung mit allen Beteiligten, um den Zeitplan der Beleuchtungssanierung einzuhalten. Als «Schnittstelle» zum Elektroplaner und Elektroinstallateur hielt Yannick die Fäden in der Hand und koordinierte gemeinsam mit dem Auftraggeber den Ablauf. Kurze Wege, eine klare Kommunikation sowie Kundennähe sind zentral, damit man schnell und unkompliziert handeln kann.

Yannick Tscherrig und Kurt Guntli
Yannick Tscherrig (links), EM Lichtberater, und Kurt Guntli (rechts), Leiter Elektrotechnik und stellvertretender Geschäftsführer der Zermatt Bergbahnen AG, standen während der Beleuchtungssanierung bei laufendem Betrieb im ständigen Austausch.

Kundenspezifische Beleuchtungslösung: zuhören und die Bedürfnisse erfüllen

Kurt Guntli hatte klare Vorstellungen: «Wir haben besondere Anforderungen an Design, Funktionalität und Projektablauf. Standardprodukte können solche Anforderungen oft nicht erfüllen – wir brauchen einen zuverlässigen Partner, der unsere Bedürfnisse versteht. Yannick Tscherrig war dafür genau der Richtige. Er hat bei der Planung der Beleuchtungsanlage immer eine Lösung gefunden und war als mein Ansprechpartner immer erreichbar.» Die definierten Bedürfnisse hat Yannick mit den Lichtplanern von EM Licht analysiert, um dann ein individuelles Lichtkonzept zu erstellen. Kurt Guntli schätzt es sehr, dass er bei EM Licht mit Yannick Tscherrig einen Ansprechpartner – und Lichtberater – im Wallis hat, der seine Sprache spricht. «Wir arbeiten bereits seit vielen Jahren mit EM zusammen, sowohl im Bereich Installationsmaterial als auch für Leuchten und Steuerungskomponenten. Seit EM Licht ganzheitliche Beleuchtungskonzepte und individuelle Beleuchtungslösungen anbietet, hat sich unsere Zusammenarbeit vertieft und wir arbeiten gemeinsam an Grossprojekten.»

Das Beleuchtungskonzept überzeugt hinsichtlich Atmosphäre, Sicherheit und Effizienz

Kurt Guntli fasst das Ergebnis so zusammen: «Im Vergleich zu vorher ist es wie Tag und Nacht. Wir haben jetzt überall eine hohe Lichtqualität und Gleichmässigkeit. Es gibt keine dunklen Bereiche, der Gast kann sich wohl, willkommen und sicher fühlen.» Mit der neuen Beleuchtung sind die Talund die Bergstation jetzt noch heller, freundlicher und sicherer. Jetzt ist das Licht dort, wo es gebraucht wird, und sorgt für einen sinnvollen Energieeinsatz. Das freut nicht zuletzt die Mitarbeitenden im Pistendienst und bei den Beschneiungsanlagen, denn sie sind häufig nachts unterwegs und schätzen jetzt insbesondere die gleichmässige Helligkeit und die automatische Anpassung des Beleuchtungsniveaus. Ihre Stirnlampen gehören der Vergangenheit an.

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