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    EM implementiert Kanban-System bei Starrag

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    EM Industrie

    Kanban ist genial einfach

    Starrag sah Optimierungsbedarf beim Management der häufig verwendeten B- und C-Teile. Diese waren bisher zwar kostengünstig in der Beschaffung, doch betriebsintern wegen des aufwändigen Bestellprozesses mit hohen Kosten verbunden. Die Kanban-Lösung von EM nach dem 2-Behälter-Prinzip kam da wie gerufen. Seit der Einführung hat sich der Beschaffungsaufwand beim weltweit führenden Hersteller von Präzisions-Werkzeugmaschinen massiv reduziert – ein Projekt mit Win-Win-Effekt.

    In den Werkhallen von Starrag in Rorschacherberg entstehen Werkzeugmaschinen mit teils gewaltigen Ausmassen und einer Präzision im μ-Bereich. Zu den Abnehmern zählen unter anderem die Luftfahrtindustrie und Turbinenbauer. Die Produktionszeit für eine Maschine beträgt – je nach Typ – über ein Jahr und beinhaltet viel Handarbeit. Um einen effizienten Arbeitsfluss sicherzustellen, muss das erforderliche Montagematerial jederzeit zur Verfügung stehen. C-Teile wie Klemmen, Presskabelschuhe oder Kabelverschraubungen zählen zu den unscheinbaren Komponenten, sind aber für das Endprodukt absolut unverzichtbar.

    Supply Chain Manager Valentin Kreis freut sich über die Prozessoptimierung beim Management des Elektro-Schüttguts.

    Als Leiter AVOR ist Philipp Rickli bei Starrag für die internen Montageprozesse verantwortlich.

    Elektro-Schüttgut: Situation in der Lagerhaltung

    Bisher hatte man dem Beschaffungsaufwand des Elektro-Schüttguts bei Starrag wenig Beachtung geschenkt. Die Prozesse funktionierten mittels eines umständlichen, arbeitsintensiven Systems mit erheblichem Optimierungspotenzial. Philipp Rickli, Leiter AVOR, übernahm die Verantwortung für den Beschaffungsprozess. Schon bald stellte er fest: Die Teile wurden bei verschiedenen Lieferanten bestellt, in drei Lagern geführt, es gab Überschneidungen und es war schwierig, den Überblick zu behalten. Insgesamt waren sechs Abteilungen in den Beschaffungsprozess involviert – ein Aufwand, der sich nicht rechnete. Philipp Rickli kam zum Schluss: «Da muss eine neue Lösung her.»

    Start mit Lieferantenpooling

    Am Anfang jedes Kanban-Projekts stehen eine saubere Sortimentsanalyse und ein Lieferantenpooling. «Kanban rechnet sich, wenn der Grossteil der B- und C-Teile über das System abgewickelt wird. Deshalb muss das ganze Sortiment vor der Zusammenführung der Lieferanten sorgfältig analysiert werden. Der Initialaufwand für die Einführung von Kanban lohnt sich», erklärt Supply Chain Manager Valentin Kreis. In enger Zusammenarbeit und im steten Austausch mit EM wurde der Bestand analysiert, es wurden Mengen bestimmt, Bezugspreise und Verfügbarkeiten geklärt. «Eine durchdachte Materialliste ist das A und O für eine erfolgreiche Kanban-Implementierung», bestätigt Juan Marin, Verkaufsberater EM Industrie. «Viele der geforderten Teile hatten wir bereits im Sortiment, andere nahmen wir auf Wunsch des Kunden in unser Standardsortiment auf.»


    Lieferantenpooling

    Das EM Kanban-Konzept beginnt mit einem Lieferantenpooling und gewährleistet dem Kunden einen reibungslosen und automatisierten Beschaffungsprozess.

    Die Kanban-Lösung von EM funktioniert nach dem 2-Behälter-Prinzip: Häufig gebrauchte C-Teile werden automatisiert angeliefert.

     

    Bewirtschaftungsprozess der Starrag B- und C-Teile

    Vorher



    Mehrere Abteilungen sind in den Beschaffungsprozess involviert – ein unbebefriedigender Zustand.

    Nachher



    Der administrative Beschaffungsaufwand hat sich massiv reduziert, Zeitressourcen wurden freigesetzt.


    Vorher

    • 3 dezentralisierte Lagerplätze

     


    Nachher


    • 1 zentraler Lagerplatz
    • Weniger Lagerfläche
    • Weniger gebundene Mittel

     

    Mehrwert durch Kanban

    Die Einführung von Kanban will sorgfältig vorbereitet sein. Es gilt, das komplette Sortiment zu analysieren und die Lieferanten zusammenzuführen. Die Vorteile und der Kundenmehrwert einer Kanban-Lösung rechnen sich bereits in den ersten Monaten nach dem Rollout.

     

    In den beeindruckenden Werkhallen von Starrag in Rorschacherberg entstehen hochpräzise Werkzeugmaschinen, unter anderem für die Luftfahrtindustrie und für Turbinenbauer.

    Kanban für den Marktführer Starrag

    Auf der Website ihres langjährigen Elektro-Material-Lieferanten EM entdeckten Philipp Rickli und Valentin Kreis das Kanban-Angebot von EM Industrie. Als fortschrittliches Industrieunternehmen setzt Starrag schon seit Längerem Kanban-Systeme ein, jedoch noch nicht im Elektro-Schüttgut-Bereich. Juan Marin war hier der kompetente Ansprechpartner. «Für Starrag dieses Projekt zu realisieren war für uns eine spannende Aufgabe.»

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    Einführung an zwei Tagen

    Ende August 2019 war es so weit. Philipp Rickli erinnert sich: «Wir hatten in der Produktion einen Ort bestimmt, an dem wir die drei Lager zusammenführen und das Kanban-System einrichten wollten.» EM lieferte das Regalsystem und übernahm das Befüllen und Etikettieren der Behälter. 

    Mit der Einführung von Kanban haben wir unser Ziel zu 100% erreicht.

    Valentin Kreis

    Nach zwei Tagen war das System betriebsbereit. Seither läuft es bei Starrag absolut reibungslos. Valentin Kreis ist sehr zufrieden: «Durch das Zusammenlegen der drei Lager konnten wir die Bestände massiv senken. Wir haben jederzeit Kontrolle über die Verfügbarkeit und die Kosten. Unsere internen Prozesse sind viel schlanker geworden. Vorher waren in die Beschaffung eines einzelnen Artikels mehrere Abteilungen involviert. Heute läuft der ganze Prozess automatisch und wir haben viel mehr Zeit für unsere Kernkompetenzen. Wir werden fortlaufend weitere Artikel in den Prozess integrieren. In EM haben wir einen zuverlässigen und professionellen Partner gefunden. Mit der Einführung von Kanban haben wir unser Ziel zu 100 Prozent erreicht.»

     


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